Speichen
Produktion

Bereits vor Gründung der heutigen DT Swiss AG wurde DT zum Synonym für Schweizer Speichen höchster Qualität und steht bis heute für Langlebigkeit und Präzision. Dank einem einzigartigen Herstellverfahren sind DT Swiss Speichen unübertroffen und bieten die perfekte Kombination zwischen Leichtigkeit und Stabilität.

Qualität durch Erfahrung und Know How

Neue Trends, technische Innovationen und sehr hohe Qualitätsanforderungen stehen im Zentrum der innovativen Produktentwicklung bei DT Swiss. Das Speichensortiment ist optimal abgestimmt auf die unterschiedlichen Anforderungen der diversen Radsport-Disziplinen.

Richten 

Der erste Bearbeitungsschritt ist für alle Speichentypen gleich: Der auf Spulen aufgewickelte Draht wird maschinell gerade gerichtet und abgelängt. Ein exaktes Richten ist vor allem für den reibungslosen Ablauf der nachfolgenden Bearbeitungsschritte wichtig. Verwendet wird 18/10 Stainless Steel von höchster Qualität.

Kaltschmieden

In diesem von DT Swiss entwickelten und patentierten Verfahren wird der Speichendurchmesser konifiziert. Durch Rotation oszillierender Hämmer um den Draht wird das Material verdichtet und im Durchmesser reduziert. Dank diesem Kaltschmiedeverfahren wird das Material verfestigt und behält gleichzeitig die guten Dehnungseigenschaften. Das Resultat ist eine zugleich leichte und stabile Speiche, mit einem konifizierten, elastischen Teil für Leichtgewicht und einem festeren Kopf und Gewinde für eine hohe Belastbarkeit.

Kopf und Gewinde formen

In diesem Schritt entstehen Kopf und Gewinde. Zuerst wird die Speiche auf das exakt berechnete Mass abgelängt, der Kopf geformt und das bekannte DT Symbol auf den Speichenkopf geprägt. Classic Speichen werden anschliessend noch in einem Winkel von 90 – 95º gekröpft und erhalten damit ihre typische J-Form. Das zweite, bisher unbehandelte Ende der Speiche wird zum Gewinde gerollt. Das Rollen führt zusätzlich zu einer Materialverfestigung beim Gewinde. 

Flachschmieden

Das Ausgangsmaterial sind Straight-Gauge oder kaltgeschmiedete Speichen, die in diesem Prozess mit einem Gewicht von bis zu 250 Tonnen flach geschmiedet werden. Die flache Form der Speiche bietet vor allem aerodynamische Vorteile. Ist die Speiche zuvor bereits kaltgeschmiedet worden, führt dieser weitere Schmiedeprozess zu einer zusätzlichen Verdichtung des Materials, wodurch eine noch höhere Festigkeit bei kleinerem Gewicht erzielt wird.

Schwärzen und Färben

Rund 50 % der produzierten Speichen verlassen das Werk in ihrer ursprünglichen, silbernen Farbe. Alle anderen Speichen werden gefärbt. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Prozesse. Das sehr populäre Schwärzen, bei dem die Speiche mit einer gewichtsneutralen, chemischen Beschichtung behandelt wird, und das Färben, bei dem die Speiche mit jeder gewünschten Farbe einzeln lackiert werden kann.

Qualitätskontrolle

Beginnend mit der Eingangskontrolle des zertifizierten Rohmaterials begleitet die Qualitätskontrolle den gesamten Produktionsprozess. Mit permanenten Stichproben werden Materialanalysen gemacht und Masshaltigkeit, Geometrie und Optik geprüft. Zudem durchlaufen neue Materialien umfangreiche Prüf- und Testprogramme, bevor diese für die Serienproduktion freigegeben werden.

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