laufraddurchmesser
für mtb

Warum gibt es verschiedene Laufraddurchmesser für MTB?

Jede der heute gängigen Laufradgrössen 26“, 27.5“ und 29“ besitzt Vor- und Nachteile. Je grösser das Laufrad, desto besser rollt es über Hindernisse hinweg. Mit der Grösse steigt allerdings das Gewicht und damit die rotierende Masse, wodurch die Spritzigkeit des Bikes abnimmt. Bei identischen Reifen- und Felgendimensionen, sowie bei gleichem Luftdruck, nimmt die Auflagefläche des Reifens auf dem Boden zu, je grösser das Laufrad ausfällt. Grössere Auflageflächen führen zu verbesserter Traktion.

Auflageflächen für verschiedene Laufraddurchmesser.

Wenn das Hindernis gleich gross bleibt, aber die Laufradgrösse ansteigt, wird der Überrollwinkel kleiner. Daher rollen grosse Laufräder mit geringerem Widerstand über unebene Böden – es wird also weniger Kraft benötigt, um Hindernisse zu überwinden. 

Die Laufradgrösse kann bei den meisten Fahrrädern nicht beliebig angepasst werden, da die Geometrien der Mountainbikes im Hinblick auf spezifische Laufradgrössen entwickelt wurden, z.B. sind die Kettenstreben eines 26“ Bikes in der Regel kürzer als die eines 29“ Bikes.

Überrollwinkel für verschiedene Laufräddurchmesser.